Sonntag, 2. September 2012

Flohmarktbesuch in Belgien

Zunächst eine schleche Nachricht vorweg. Der kleine Igel, den wir gestern in unserem Garten gefunden hatten, ist leider tot.

Heute morgen lebte er noch als wir jedoch heute Nachmitag wieder nach Hause kamen lag er tot an der gleichen Stelle wo er heute morgen lag.

Wir sind sehr traurig und fragen uns, ob wir den kleinen Kerl lieber doch eine Nacht zur Beobachtung in der Kiste gelassen hätten. Aber die Tierärztin meinte, wir sollten ihm die Chance geben wegzugehen und das haben wir dann auch gemacht. Obwohl er gestern Abend einen munteren Eindruck machte, schien er doch etwas Schwerwiegenderes zu haben.

Tja, auch das gehört zum Leben mit dazu. Trotzdem ist man traurig, wenn so ein kleines Tier  stirbt.

So! Jetzt aber genug Trübsal geblasen und zum eigentlichen Thema dieses Posts.

 
Heute morgen hieß es (für einen Sonntag) früh aufstehen. Zusammen mit Freunden ging es zu einem Flohmarkt nach Tongeren in Belgien. In Tongeren ist JEDEN Sonntag von 6 Uhr (!!!) bis 13 Uhr, Sommer wie Winter Flohmarkt. Ganz so früh waren wir jedoch nicht da. Dieser Flohmarkt erstreckt sich über mehrere Straßen und 2 Hallen und ist wirklich genial, weil wirklich nur alter Trödel und Antikes angeboten wird.
 
 
 
Altes Silber...

 
 
...Werkzeug und Schlittschuhe...

 
... Zäune...

 
 

 ... und vieles mehr.
 



Mein persönlicher Einkaufsträger :-)

 
 
Kleine Stärkung zwischendurch



Es gab auch schöne Läden, aber die Trödelstände hatten Vorrang.

 
 
Als wir dann wieder zu Hause waren gab es bei unseren Freunden noch eine typisch belgische Kuchenspezialität, die wir uns aus Tongeren mitgebracht hatten: Reisfladen
 
 

Und hier kommt meine Ausbeute vom heutigen Flohmarktbesuch. Ich hätte noch soooo viel mehr kaufen können, aber man muss sich ja noch etwas für spätere Besuche aufheben ;-)


Diese Emailleschüssel
 
 
Ein Emaillesieb 
 
 
Eine Emailleteekanne in pastelligem Türkis
 

 
 
 
mit rostigem Sieb ;-)
 
 
 
 
Dieses Regal hatten wir ganz am Anfang vom Flohmarktbesuch gesehen, wollten es aber nicht die ganze Zeit mit uns herumtragen, weil es verdammt schwer ist. Mut zum Risiko, dachten wir. Wenn es später noch da ist, nehmen wir es mit, ansonsten haben wir Pech.

 
 
Das Warten hatte sich gelohnt, denn am Ende bezahlten wir nur noch ein Drittel des Preises, weil der Händler es nicht wieder mitnehmen wollte.

 
 
Eigentlich hatte ich das Sieb gekauft, um darin ein Blümchen zu pflanzen. Als ich es dann aber erst mal sauber geschrubbt hatte, fand ich es dafür viel zu schade. Jetzt dient es als Obst-bzw. Gemüsekorb. Hier mit unserer heutigen Ernte.


 
 
In die Emailleschüssel werde ich Blumen pflanzen, ich habe sie jetzt erst mal zur Deko nach draussen gestellt.





Mit diesem Licht- und Schattenspiel verabschiede ich mich von Euch

 
 
Bis bald
 
Eure Andrea
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 



Samstag, 1. September 2012

Igel in Not

Als ich heute Nachmittag vom Schlafzimmerfenster aus in unseren Garten schaute, sah ich etwas Kleines, Stacheliges unseren Kiesweg entlangschlurfen.

Wir hatten schon längere Zeit vermutet einen Igel im Garten zu haben. Aber am hellichten Tag einen zu sehen ist ja doch ungewöhnlich, da der Igel bekanntlich nachtaktiv ist.

Mit Kamera bewaffnet schlich ich mich in den Garten, um wenigstens aus der Ferne ein Foto von ihm zu machen. Ich macht ein Foto, schlich näher, machte noch ein Foto, schlich wieder näher. Aber der kleine Kerl machte keine Anstalten wegzulaufen. Auch ungewöhnlich. Vielmehr lief er sehr schwerfällig über den Kiesweg und machte ganz oft eine Pause.

 
 
Als ich ganz nah an ihm dran war sah ich dann, warum er so lethargisch war.
 
An mehreren Stellen sah man Fliegen auf dem noch jungen Igel und die hatten bereits ihre Eier zwischen den Stacheln abgelegt.
 
Also erst mal eine schnelle Internetrecherche durchgeführt. Aha, mit Igeln, die tagsüber unterwegs sind, stimmt etwas nicht. Man soll sie in eine Kiste packen, ihnen Wasser und Futter anbieten und dann zu einer Igelauffangstation oder zum Tierarzt fahren.
 
Der Anruf bei der örtlichen Igelauffangstation brachte keinen Erfolg, da niemand bei der "Not-Hotline" ranging. Tolle Hotline.
 
Also sind wir zum Tierarzt gefahren, der Notdienst hatte.
 
Dort bekam der kleine Kerl eine Spritze, um den ekeligen Fliegeneiern den Gar auszumachen und wurde mit einem Spray gegen Flöhe eingenebelt. Dann gab Sie uns noch den Auftrag möglichst viele der Eier aus seinen Stacheln zu entfernen. Na super :-(
 
 

 
Also nahm mein Lieblingsmann den Igel und ich eine Pinzette in die Hand und wir versuchten so gut wie möglich die winzig kleinen trillionen Eier zu entfernen.
 
Danach gab es erst mal eine Stärkung für den kleinen Kerl. Lecker Rührei, das mögen Igel besonders gerne.
 
 
 
Die Spritze hatte dem Igel merklich gutgetan. Die Tierärztin meinte, wir sollten dem Igel die Wahl lassen, ob er lieber noch unseren Roomservice in Anspruch nehmen will oder nicht.
 
 
 
 
 
Wie man sieht, hat er sich für Letzteres entschieden und sich erst mal zum schlafen verkrochen.
 
Mach's gut kleiner Igel. Vielleicht gefällt es Dir in unserem Garten ja so gut, dass Du bleiben magst und fleissig unsere Schnecken frisst ;-)
 
Und mit einem Foto vom Mondaufgang verabschiede ich mich für heute.
 
 
 
Bis bald
 
Eure Andrea
 

 
 
 
 

 


Donnerstag, 30. August 2012

Erinnerungskisten

Diese Woche habe ich noch diese Schatzkiste bemalt. Eine Kundin wollte eine Kiste mit einem Piraten haben. Klar, kein Problem ;-)



Diese Kisten werden bei mir gerne zur Geburt eines Kindes bestellt, versehen mit dem Namen und Geburtsdatum ist es ein tolles Geschenk. Man kann in Ihnen Kleinigkeiten wie z.B. das Namensbändchen aus dem Krankenhaus, die ersten Strümpfchen usw. aufbewahren.  Oder als Schatzkiste für die Fundstücke aus dem Wald oder die Mitbringsel aus dem letzten Urlaub kann man diese Kiste verwenden. Die Idee dazu kam mir zur Geburt meiner Nichte. Damals habe ich diese Kiste mit Serviettentechnik beklebt, heute bemale ich die Kisten mit verschiedensten Motiven:







Diese und weitere Sachen findet Ihr hier. Vielleicht habt Ihr ja in nächster Zeit Bedarf an so einer Erinnerungs- bzw. Schatzkiste ;-)

Bis bald

Eure Andrea









Mittwoch, 29. August 2012

Wochenendausflug

In Jülich gibt es den Brückenkopf-Park, wo 1998 die Landesgartenschau stattfand.
Es gibt viel zu sehen und zu entdecken in dem Park, der vor allem auch für Kinder interessant ist.

Da gibt es Überreste von einem napoleonischem Festungsbauwerk






Kleine Trauerschwäne ...




.... und kleine Ziegen




sowie anderes Getier




Mein Lieblingsmann beim Salto drehen auf einem Bungee-Trampolin



Und natürlich dürfen auch Blumen in einem Park nicht fehlen.







Bis bald

Eure Andrea